Elternzeit als Karrierefalle - RA Krane

Die wohl wichtigste gesetzliche Grundlage zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie dürfte das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) sein, das im Laufe der Zeit verschiedentlich nachgebessert wurde. Selbstverständlich ist mittlerweile, dass Elternzeit in Anspruch genommen wird – auch von Vätern. Ebenso ist der besondere Kündigungsschutz während der Elternzeit gesichert. Auch kann unter bestimmten Bedingungen Teilzeitarbeit vereinbart werden.

Trotzdem sagen 53 Prozent der vom Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung befragten Frauen: Karriere und Kinder sind nicht miteinander zu vereinbaren. Vier von zehn Frauen bereuen es im Nachhinein, Elternzeit in Anspruch genommen zu haben, so eine Umfrage des Bundesfamilienministeriums.

Karriere ist immer noch stark mit Vollzeittätigkeit und persönlicher Anwesenheit verknüpft. Beim Jobsharing rangiert Deutschland innerhalb Europas auf den hinteren Plätzen. Gerade deswegen ist Vorsorge wichtig. Beim Wiedereinstieg sind eine gewisse Verhandlungshärte und ggf. auch anwaltliche Unterstützung durchaus hilfreich. Die Gespräche zur Wiederaufnahme der Tätigkeit verlaufen oft für die Arbeitnehmer unzufrieden stellend. Da ist unter Umständen auch Druck erforderlich, um die gesetzlichen Ansprüche in der Realität umzusetzen. Eine sorgfältige Zielbestimmung und eine kluge Verhandlungsstrategie sind nötig. Eine geeignete Begleitung der Verhandlungen durch Rechtsanwälte kann dabei sehr nützlich sein. Die Betroffenen haben viel Aufwand und Mühe in ihre berufliche Karriere gesteckt und sind deshalb gut beraten, sich ebenso professionell um den Wiedereinstieg zu kümmern.


Für weitere Informationen steht zur Verfügung:

Rechtsanwalt Krane

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