Maklerrecht

Der Maklervertrag ist ein privatrechtlicher Vertrag, durch den sich der Auftraggeber verpflichtet, dem Makler für die Vermittlung eines Vertrages oder den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages eine Vergütung (Maklerlohn) zu zahlen. Das Maklerrecht gilt als Rechtsgebiet, dessen eigentliche Konturen sich nicht aus dem Gesetzestext, sondern erst durch das zu diesem Vertragstyp entwickelte Richterrecht verlässlich erschließen lässt. Dies liegt in erster Linie daran, dass der BGB-Gesetzgeber sich darauf beschränkt hat, im Maklervertragsrecht einige wenige allgemein gültige Bestimmungen aufzustellen, die ein allzu weitmaschiges Regelungswerk darstellen.

Das Maklerrecht kann in folgende, besonderes relevante Bereiche aufgegliedert werden:

  1. Nichtigkeitsgründe des Maklervertrages
  2. Begründung und Auflösung des Maklervertrages
    1. Unklarheitenregel
    2. Zurückweisung eines Provisionsbegehrens
    3. Beendigung des Maklerverhältnisses
  3. Maklerleistung
    1. Nachweisleistung
    2. Vermittlungsleistung
  4. Hauptvertrag
    1. Nichtigkeitsgründe des Hauptvertrages
    2. Identität zwischen beabsichtigtem und tatsächlich abgeschlossenem Hauptvertrag
  5. ursächlicher Zusammenhang zwischen Maklerleistung und Vertragsschluss
  6. Verwirkung der Maklerprovision
  7. Nebenpflichten im Maklervertrag
    1. Pflichtverletzungen des Maklers
    2. Pflichtverletzungen des Kunden

Im Wohnungsvermittlungsrecht gelten Besonderheiten in Hinblick auf die Auftragserteilung, die Kausalität, für den Provisionsanspruch, den Aufwendungsersatz und die Rückforderung.

In diesem Rechtgebiet betreut Sie:

Rechtsanwältin Jutta Paschen

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